TAG 8: Terlach – Riva


Gesamte Tourdaten 
470 km – ↑ 12.900 hm – ↓ 16.000 hm – 8 Tage


Etappenlänge
60 km – ↑ 1.120 hm – ↓ 1.480 hm


Zwischenstationen

  • Lago de Terlago
  • Terlago
  • Lago di Lamar
  • Covelon
  • Lon
  • Ranzo
  • Lago di Toblino
  • Dro
  • Arco
  • Riva
  • Unterkunft: Pension Theresia

Tour Beschreibung

Oh weh – schon wieder der letze Tag des Alpencross. Es hat über Nacht ordentlich gewittert, die Berge sind aktuell noch unter einer dicken Wolkendecke versteckt. Jetzt geht es erst mal zum Frühstück. Lars hat durch die andauernde Belastung Probleme mit seiner Schulter – wir schätzen einfach eine Überanstrengung durch Rucksack und das durchschüttel der ruppigen Trails. Die OP ist ja gerade mal 10 Wochen her. Wir raten ihm, die letze Etappe auf dem Radweg nach Riva zu fahren und nichts zu riskieren, das sind grade mal 30 km. Er ist vernünftig genug und befolgt unserem Rat.

Wir drei machen uns auf zur letzten Etappe. Es geht erst mal bergauf – auf einer einsamen Straße und anschießendem Schotterweg 200 hm hinauf zum Lago di Lamar. Es folgen ein paar herrliche, aber durch den Regen sehr rutschige Trails. Wir müssen höllisch aufpassen, aber Spaß macht es irgendwie dennoch. Still und einsam ruht der See an einer Waldlichtung. Ein sehr idyllisches Plätzchen. Im ständigen rauf und runter, mit vielen kleinen Trails am Waldrand schlängelt sich der Weg von Covelon nach Lon. Es macht pure Freude, wäre es etwas trockener wäre es ja gar nicht auszuhalten. Sanft fällt der Weg hinab, bis wir am Fuße zu einer spektakulären Straße nah Ranzo gelangen. In Fels gesprengt, schlängelt sich der Straße 180 hm hinauf. Sie lässt sich leicht fahren, kaum Autos und mit dem ersten Blick auf dem Gardasee.

Den Weg von Ranzo hinunter zum Lago di Toblino kennen wir schon vom Alpencross aus 2016. Ab hier geht es weiter, diesmal steil bergab. Wirklich steil, denn auf 3 km verlieren wir über 400 Höhenmeter, bedeutet im Schnitt mehr als 13 %! Das ganze schön im Schatten der Bäume, sehr enge Wege, es macht einfach tierisch viel Spaß. Die Abfahrt spuckt uns an einer Allee am Lago die Toblino wieder raus und stoppt unseren Geschwindigkeitsrausch. 

Kurz hinterm See halten wir an einer kleinen Kneipe und gönnen uns ein Kaltgetränk und einen Espresso. Lars schreibt uns, dass er in Dro beim Eis Maui auf uns wartet, aber es regnet dort bereits. Kaum haben wir seine Nachricht gelesen, fängt es auch bei uns an zu regnen. Ein zweiter Espresso, es wird nicht besser. Ich habe mir eigentlich eine neue Route ausgedacht, denn wir wollten am Lago di Cavédine über Trails durch das Naturschutzgebiet mit Dino-Spuren durchfahren. Regenklamotten an und ab gehts. Es ist schwül heiß, der Regen ist warm aber heftig, der Donner aber auch. Die tollen Trials können wir gar nicht genießen, biegen auf den dortigen Radweg ab und fahren auf direktem Wege nach Dro zu unserer Lieblingseisdiele. Dort treffen wir auf Lars, und welch eine Überraschung, auf Jürgen mit seiner Frau die eine Woche Urlaub am Gardasee geplant hatten. Freudige Umarmung, lecker Eis, und abwarten bis es aufhört zu regnen. Tut es aber nicht. Also die letzen Kilometer schaffen wir auch noch, schwingen und aus die Räder und ab geht nach Riva del Garda. Da sich unsere Apartment auf dem Weg dorthin befindet, checken wir erst mal ein, ziehen die nassen Regenkalotten aus und fahren gleich weiter nach Riva.

Der Pflichtstopp dort am Marktplatz muss sein, es hat aufgehört zu regen und wir genießen den nachmittag bei ausgiebig richtigem Weizenbier und Aperol Spritz. Selbst Jürgen & Sonja sind noch mal vorbei gekommen. Gegen Abend haben wir dann unser Apartment bezogen und ließen den Tag in einer Gaststätte bei Pizza, Pasta und Getränken ausklingen.

 


 

 


7. Tag Urlaub & Fazit


 

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