Meine Erfahrungen mit Klamotten, Bike & co

Zu aller erst: Die hier geschilderten Berichte basieren auf meiner Erfahrung und spiegeln meine persönliche Meinung wieder. Ich bekomme nichts dafür, war aber früher selbst froh, solche Erfahrungswerte anderer in meine Kaufentscheidung einfließen lassen zu können.

 

Erfahrungen mit meinem Bike

Ich bin LITEVILLE Fan von der ersten Stunde. Mein erstes mit der Seriennummer 77 fährt heute noch meine Frau Simone. 2017 bin ich für ein Jahr auf ein „GIANT Reign Advanced“ gewechselt, hab aber schnell gemerkt, dass mir die Geometrie und technischen Raffinessen von Liteville besser gefallen und mehr liegen. Gut, die Rahmen aus dem Allgäu sind nicht gerade billig, aber langlebig mit technischen Innovationen und – wie ich finde – absolut zeitlos. Zwischen den beiden Fotos liegen übrigens immerhin 15 Jahre!


Baujahr 2006 – Liteville MK2


Baujahr 2018 – Liteville MK14

 


 

Erfahrungen mit meinen Klickpedale & Schuhe

Den ersten Alpencross hatte ich noch mit klassischen Bikeschuhen mit Klickpedale absolviert. Ich fahre schon seit eh und je mit Klickpedale. Ganz am Anfang waren es die Klassiker von Shimano, aber vor ca. 15 Jahren bin ich auf Crankbrothers umgestiegen und bis heute geblieben. Warum? Unkompliziert, keine große anfällige Mechanik, 2 Ausstieg-Winkel möglich, Matsch & Dreck macht denen überhaupt nix aus, mir gefallen sie. (ist aber auch eine Glaubensfrage)

Zurück zu den Schuhen: Die typischen Halbschuhe haben zwar gehalten, aber ich muss zugeben, einen besseren Halt im Knöchelbereich wäre mir bei mancher Schiebepassage lieber gewesen. Mann rutscht und knickt sehr schnell um, besonders bei sehr grobem und losen Schotter. Sind halt nicht zum längeren Laufen konstruiert worden.

Da ich ein ziemlich breites Fußbett benötige ist es gar nicht so einfach, die optimalen Schuhe zu finden. Für den 2. Cross habe ich mir damals den „Lake MX 265“ zugelegt. Top zum Laufen, Sohle steif genug um zu treten. Was ich aber immer wieder gestört hat, ist die „nicht Atmungsaktivität“. Er ist vollkommen aus Leder und im heißen Sommer haben so manches mal meine Füße gequalmt.  Der hat mich aber dennoch über 12 Jahre begleitet, jetzt sind die Nähte defekt, die Sohle abgelaufen, es musste was neues her.

Fündig geworden bin ich bei Shimano mit dem SH-XM9. Er vereint alles, was ich von einem Alpentauglichen Schuh erwarte: Bequem beim Laufen, Sohle steif genug um gut pedalieren zu können, GORE-TEX als Wasserdichte und atmungsaktive Membrane eingebaut. Ich bin diesen Winter mit dem Schuh super zurecht gekommen und werde berichten, wie der erste AX im Sommer mit ihm verlaufen ist…

 


Erfahrungen mit meiner Bikehose

Auch hier möchte ich zuerst sagen: Jeder Arsch ist anders ;-)))
Meine ersten Hosen für den AX waren von Assos Mitte GT. Schweine teuer – sau gut! 2 Stück hatten damals ein Vermögen gekostet (Stück um die 200,- €) , aber tagelang druck auf den Allerwertestern – der sollte es schließlich auch gut haben – und somit ging es auch mir gut. Ich habe die Hosen 7 Jahre lang gefahren. Einzig was mich gestört hat (außer dem Preis)  ist die Größe des Polsters, das hat sehr dick aufgetragen. 

Zwischendurch habe ich mir 2 Hosen von Nalini gekauft, die haben ein sehr dünnes Polster, dass aber mit einer Art Fettcreme eingerieben werden muss. Das finde ich sehr angenehm und die haben mir 3 Jahre gute Dienste geleistet. Ich habe aber mittlerweile Probleme bekommen, dass sich durch die viele Creme einen Ausschlag am Popo bemerkbar gemacht macht. Der wurde unerträglich und so musste eine neue Lösung her. Assos hat mittlerweile etwas dünnere Polster und einen angemessenen Preis für die Hosen. Somit habe ich mir wieder 2 Hosen namens MILLE GT BIB SHORTS gekauft.

Ich liebäugele gerade mit den Hosen von SQLAB – Hose passend zum Sattel. Wenn die Versuche nicht immer so teuer wären 😉

 


Erfahrungen mit meinem Rucksack

Mein erster AX Rucksack war der Deuter TransAlpin 32, Der hat lang gute Dienste verrichtet. Es ist ein Klassiker, den es heute noch in verbesserter Ausführung gibt. Ich bekam nach ein paar Jahren auf einmal Probleme, da hier das meiste Gewicht über die Schultern getragen werden muss. Ich machte mich auf die Suche nach einem anderen Rucksack-Konzept und bin auf ERGON gestoßen. Der hatte ein Art Kunststoff Gestell und das Gewicht wurde zu 80% über die Hüfte getragen. 3 Jahre lang habe ich ihn getragen, aber mit seine 1,4 Kg Eigengewicht war er mir einfach zu schwer für längere Touren. Der neue Deuter TransAlpin pro 28 hat nun auch eine Konstruktion, dass mehr Gewicht über die Hüfte gehalten wird. Somit wurde er mein treuer Begleiter für weitere Touren …

 


Erfahrungen mit meinem sonstigen Equipment

Ums sich auf dem Bike auch auf längere Strecken wohl zu fühlen bedarf es für mich 2 wichtige Komponenten: Griffe & Sattel

Griffe fahre ich schon seit Jahren von SQlab. Aktuell habe ich die Griffe 710 S montiert. Ermüdungsfrei, keine Gelenk oder Sehnenschmerzen und keine eingeschlafene Finger – so muss das sein.

Beim Sattel habe ich mich mit dem SQlab 611 ERGOWAVE 2.0 angefreundet. Sein Stufenheck macht es bergauf einfacher, es gibt ihn in verschiedenen Breiten. Probiert es bei eurem Fahrradhändler des Vertrauens aus, ob er zu euch passt. Aber ein Sattel ist so individuell wir das Hinterteil selbst.

 


Erfahrungen mit meinem GPS Navigationsgerät

Ja, ich bin ein Technik Freak beschäftige mich mit dem Thema Outdoor Navigation schon sehr lange. Damals gab es grobe aber robuste Geräte, die ehr zum Wandern als zum Biken gedacht waren. Eine Karte auf dem Display? Fehlanzeigt oder nur mit sehr geringer Auflösung und vielem technischen Hintergrundwissen installierbar.

Mein erstes „richtiges“ Navi war das GARMIN 60CS. Man konnte Etappen mit max. 500 Punkten Planen, diese dann anzeigen lassen und nachfahren. Mir hat die damalig Zeit wirklich viel Spaß gemacht. Eine Weiterentwicklung war das Garmin GPSMAP 64s. Hier konnte man per Speicherkarte Karten installieren, die Tour durfte aus 10.000 Punkten bestehen. Ich bin sehr viel mit dem Gerät unterwegs gewesen, bei jedem AX haben sie mich nie im Stich gelassen.

Heute gibt es Navis mit Touchscreen, automatisch Routen und vieles mehr – es sind wirklich kleine Computer geworden.

Aktuell habe ich von Hammerhad den Karoo 2 (Karoo 1 hatte ich auch 2 Jahre). Das Display ist brillant, wenn ich die Strecke verlasse, werde ich sofort auf die richtige Route zurück geleitet. Alle Karten sind kostenlos dabei. Ich kann fast alles individuell Einstellen und das Beste: Die Entwickler bringen im Abstand von 14 Tagen ein Software Update mit Verbesserungen und USER-Ideen heraus. Das habe ich so bei keinem Hersteller noch gefunden. Das Gerät arbeitet auch mit anderen Touren Portalen wie Strava oder Komoot zusammen (siehe nächsten Punkt). Für mich aktuell mit eines der Besten Navigationsgeräte auf dem Markt.

 


Erfahrungen mit meiner Tourenplanung

Ist man wie ich viel in unbekanntem Gelände unterwegs, dann sollte eine gute Planung die Grundvoraussetzung sein. Es gibt natürlich die Möglichkeit, sich von anderen Usern die Strecken herunter zu laden um dann auf seinem Navigationsgerät dem Track zu folgen. Aber bei einem individuell geplanten Alpencross sind hier Grenzen gesetzt. Da muss (und will ich) selbst Hand anlegen. Den die Planung eines AX macht in den Wintermonaten viel Spass und lässt die Vorfreude wachsten.

Für mich war eines der besten Portale zum Touren erstellen GPSies.com. Leider wurde das ganze an eine Amerikanische Firma namens AllTrails verkauft und auch leider wurden nicht alle guten Tools übernommen.

Somit bin ich auf Komoot gewechselt. Ich bin mittlerweile so begeistert, dass ich mir die Premium Version gegönnt habe. Ich kann jetzt über mehrere Tage Etappen planen, habe eine speziell für MTB weiter entwickelte Karte. Hier sind sogar Single Trails in den verschiedene Schwierigkeitsgraden (S0-S6) eingetragen. Auch ein schönes Gimmick: Beim Start einer längerer Tour kann ich mit die Wettervorhersage entlang der Tour anzeigen lassen. Das macht sich besonders in den Bergen gut – da kann das Wetter sehr schnell wechseln. Natürlich ist die Software (und die App dazu) nicht 100% top, aber kommt meiner Vorstellung einer Tourenplanung schon sehr nahe…

 

 


Erfahrungen mit meinem Foto

Ich kann mich noch gut an meinen ersten AX erinnern, eine Lenkertasche mit einer Canon Spiegelreflex haben mich die Tour über begleitet.  Ich liebe es zu fotografieren. Aber im nachhinein war es einfach viel zu viel Gewicht, dass ich mittschleppen musste. Ich habe mit vielen Camaras experimentiert. Kompakte Reise-Kameras von Panasonic und Canon waren zwar gut bis ich bei Sony gelandet bin. Extrem gut, extrem teuer. Für mich aber jeden Cent wert. Das Model Sony DSC-RX100 in der Version VI hat alles, was ich von einer sehr guten Reisekamera erwarte: Kompakt, schnell, Carl ZEISS 24-100 Zoom Objektiv mit F2.8 bis F4.5 Blende, 20,1 Megapixel mit 1,0 Zoll CMOS-Bildsensor und nur 270 g schwer. Ich denke meine Bilder auf der Homepage können sich sehen lassen. (sind aber dennoch in Ihrer Auflösung ans Internet angepasst)


Solltet Ihr Fragen oder Anregungen haben, schreibt mir, auch ich bin noch im lernfähigen Alter 😉