TAG 7: Spera – Terlach


Gesamte Tourdaten 
470 km – ↑ 12.900 hm – ↓ 16.000 hm – 8 Tage


Etappenlänge
20 km – ↑ 680 hm – ↓ 650 hm


Zwischenstationen

  • Spera
  • Trento
  • Sardagna
  • Sopramonte
  • Lago de Terlago
  • Abbruch wegen Gewitter
  • Unterkunft: Hotel Lilla

Tour Beschreibung

Sehr heiß & schwül begrüßt uns der morgen. Heute ist der erste Teil der Tour eine reine „Zubringer Strecke“, denn es geht sehr langweilig auf Radweg nach Trento. Da wir alle vier sehr flexibel sind, kamen wir auf die Idee, den Abschnitt per Bahn zu fahren, um dann die Tour hinter Trento mehr genießen zu können. Hier stehen einige neue Trails auf dem Programm. Gesagt – getan! In Stringo stiegen wir in den Regional-Zug ein und eine Stunde später standen wir am Hauptbahnhof in Trento.

Wir lassen die Stadt hinter uns und dann gehts zur Sache: Auf einem Nebensträßchen schleicht sich der Weg hinauf. Teilweise 15-18 % Steigung, im Schnitt über 10%, auf 6 km 650 hm hinauf. Oben machen wir erst mal eine kleine Pause an einem Rastplatz. Hier werden wir durch Schilder vor Bären gewarnt, schnell weg hier… An einem Brunnen in Sardagna stecken wir die Köpfe ins eiskalte Wasser – das tat echt gut!

Es ziehen dunkle Wolken auf, man hört in der Ferne schon das Grollen des Donners. Wir lassen uns nicht entmutigen und fahren weiter nach Sopramonte. Kurz vor einem Eiskaffee fängt es an zu regnen. Das lädt geradezu zum Eis schlecken ein. Der Regen wird heftiger, es blitzt & donnert gewaltig. Auf dem Handy bekommen wir eine Unwetterwarnung um das Gebiet Trentino – wir mitten drin. Was mache wir, eigentlich führt unsere Tour durch eine Schleife über den Monte Soprassaso. Aber der Berggipfel ist nicht mehr zu sehen, die Wolken hängen tief, die Blitze zucken, der Donner hallt im Echo der Berge.

Kleine unbekannte Pfade gespickt mit rutschigem Fels auf unbekanntem Terrain – das muss nicht sein und ist uns zu gefährlich. Man, ist das schade, aber wir warten eine ganze Weile ab bis es aufgehört hat zu regnen und beschließen direkt ins Hotel runter zu rollen. Das sind nur 3 km. Wir kommen am Hotel an, das sich direkt am Lago de Terlago befindet. Es ist schon wieder schwül warm, die Gewitter haben sich in die Berge verzogen, es blitz & grollt nur noch in der Ferne, aber bei uns ist es friedlich.

Thomas und ich hüpfen spontan und inkl. Bikehose in den See und genießen das kühle Wasser. Die Bar direkt am See lädt uns wieder zu unseren Bierchen ein – obwohl wir heute nur 20 km und 680 hm gefahren sind. Aber wir haben bis heute echt Glück mit dem Wetter gehabt, deshalb wollen wir uns nicht beschweren und genießen einfach den Nachmittag am See. Ich habe schon Überquerungen im Sommer mit Dauerregen und Schnee erlebt – alles ist gut.

Das Hotel Lilla ist übrigens eine echt TOP Adresse, ein sehr zuvorkommender Hausherr, kostenlose Wäscheservice und eines der besten Frühstücke, die wir auf der Tour hatten. Sehr zu empfehlen!

Hoffentlich hält das Wetter morgen auf der letzten Etappe, denn wir wollen eine Schleife einbauen und ein paar Trails mitnehmen, auf dem Radweg sind es nur 30 km nach Riva…

 


 


6. Tag 8. Tag


 

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