6.Tag: Meran – Tuenno


Gesamte Tourdaten
408 km – ↑ 11.100 hm – ↓ 12.660 hm – 7,5 Tage


Etappenlänge
61 km – ↑ 1.810 hm – ↓ 1.530 hm – höchster Gipfel 1.560 m


Zwischenstationen


Tour Beschreibung

Heute steht wieder eine etwas längere Tour mit jede Menge Höhenmeter auf dem Programm. Um ins Nonstal, auf Italienisch „Vall de None“ zu gelangen, kann man entweder die Straße über den viel befahrenen Gampenpass nehmen oder man nimmt die Alternative über das „Platzer Jöchl“. Nur die letzten 2 km vor dem Pass muss man auf Straße bewältigen, ansonsten hat man seine Ruhe und Schatten im Wald.

Nach dem Frühstück führt uns der Weg aber zunächst aus Meran hinaus Richtung Lana. Wir sind gerade mal auf 290 Meter. Jetzt wird es steil und anstrengend, denn die Straße hinauf ist wirklich sehr steil. Mein Navi zeigt mir öfter mal die 25% an. Nach 2 km gelangt man nach Weiler Rateis auf 590 m. Hier beruhigt sich das Ganze wieder und es wird angenehmer zu fahren. Wir sind froh, auf einer alten Teerdecke fahren zu dürfen, das macht den Aufstieg etwas angenehmer. Der Blick schweift immer wieder nach rechts hinunter ins Ultental und auf die umliegenden Berge.

Wir durchqueren ein Tunnel, weitere 2 km geht es geteert bis zum Keilhof immer schön mit Bäumen beschattet. Der Weg wechselt sich dann von Schotter und Waldpfaden ab, teilweise kurze Abschnitte schiebend, dann wieder fahrend, bis wir letztendlich zur Gastwirtschaft Pfrolln auf 1.412 m kommen. Leider waren auch hier einige Bäume im Weg, aber alles in allem konnten wie diese immer umlaufen, oder haben zumindest die Möglichkeiten, die Räder drüber zu heben. Wir wollen noch nicht Einkehren, also weitere 150 Höhenmeter auf Forstwegen im Wald hinauf, bis wir den Sattel auf 1.564 m oberhalb des Platzer Jöchls passieren. Ab hier geht es zunächst bergab nach Platzers, dann mündet der Fortsweg auf die Straße und wir erreichen nach insgesamt 14 km und 1.400 Höhenmeter den Gampenpass. Jetzt ist erst mal Pause  mit Kuchen und alkoholfreiem Weizenbier im gleichnamige Gasthaus angesagt.

Ein obligatorisches Foto vor dem Passschild, dann geht es hinunter nach „Unsere Liebe Frau im Walde“. Und ja, so heißt das Dorf wirklich. Ab hier beginnt der „Rankipino“-Radweg, der uns Verkehrsfrei hinunter ins Tal befördert. Der „Rankipino“ verläuft im Herzen der Magdalener Berge und verbindet den Gampenpass mit der Località Mostizzolo. Die Route verläuft oft auf kleinen Schotterwegen, weist keine technischen Schwierigkeiten auf. Es gibt nur wenige steile Abschnitte. Einige Abschnitt sind völlig eben, da der Weg öfter auf einem alten Bewässerungskanal verläuft. Wir befinden uns oberhalb der kultivierten Anbauflächen des Nonstals und seiner Plantagen. Apfelbäume, soweit das Auge reicht. Der Blick fällt über das Val di Non bis in die imposante Brenta. Es macht einfach nur Spaß, diesen Streckenabschnitt zu fahren. Seit dem Passübergang haben wir auf einer Länge von 26 km nur 150 Meter Höhe aber dafür 1.050 Meter bergab bewältigt. Einfach ein toller Abschnitt. 

Oberhalb des Lago di Santa Giustina machen wir eine kurz Pause, gönnen uns einen leckeren Espresso bis wir die Schlussetappe nach Tuenno starten. Auf Radwegen & Straße sind das nochmals 8 km und 130 Höhenmeter. Im Albergo Tuenno angekommen bekommen wir von unserem Gastwirt erst mal ein hausgemachtes leckeres Eis aus der eigenen Eisdiele geschenkt – toller Empfang.

Keine Frage, der Tag war anstrengend und dennoch hat er sich gelohnt. Besonders der „Rankipino“ bleibt uns sehr positiv in Erinnerung. Morgen ist schon der verletze Tag.

 


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