Heimreise


Wir machen uns nach einem guten Frühstück morgens um 9:00 Uhr zum Hauptbahnhof und lösen die Fahrkarten am Schalter. Gerade mal 11,70 Euro + 3,50 Euro für das Bike, da soll sich die deutsche Bahn mal eine Scheibe davon abschneiden. Mit dem Zug geht es über Trento bis zum Brenner. In Trento selbst haben wir ein wenig Zeit, schlendern durch die Stadt, genießen leckeres Eis und Obst vom Markt. Wir machten es uns in einem Park in der Nähe des Bahnhofes gemütlich und sonnen uns auf der Parkbank. Dann geht es weiter im Zug ab zum Brenner.

Dort steigen wir aus und lassen es uns nicht nehmen, die Strecke nach Innsbruck mit den Bikes zu absolvieren. Es ist eine schöne Abfahrt auf der 36 Kilometer langen alten Brennerstraße 750 Höhenmeter hinab, das Wetter ist super, der warme Wind angenehm. Ein trauriger Blick fällt zurück und wir nehmen Abschied von den tollen Bergen! In knapp einer Stunde sind wir unten angekommen.

Von Innsbruck geht es mit dem Zug weiter nach Kufstein und finden dort, voller Überraschung, keinen Anschlusszug für die Nacht, zumindest was für unseren Geldbeutel vertretbar wäre. Das ist schon blöd, aber bevor wir über 100,- Euro pro Person ausgeben, investieren wir das Geld lieber in ein Hotel und hängen noch eine Nacht dran. Also suchen wir im Ortskern nochmals einen bezahlbaren Gasthof, denn Kufstein ist nicht gerade billig. Am Ostende der Stadt am Waldrand gelegen, haben wir den «Felsenkeller» gefunden. Wir beziehen ein ganzes Apartment für uns. Auf der Terrasse genießen wir leckeres Essen und Weizenbier. Es fängt an zu regnen, als wir uns ins Reich der Träume bewegen. 

Am nächsten Morgen um 8:00 Uhr beginnt die letzte Zugreise nach Hause. Vom Bahnhof in Aschaffenburg sind es dann noch mal 10 Kilometer mit dem Bike nach Hause. Auf dem Heimweg schauten wir bei unserem Freund Peter in seinem Bikeladen vorbei, der uns doch tatsächlich mit einem Glas Grappa begrüßt – Danke!

Ach ja, das Witzige noch zum Schluss: Kurz nachdem wir auf die Bikes gestiegen sind, fängt es doch tatsächlich an zu regnen. Die Schlechtwetterfront zieht sich über 10 Tage hin! Glück gehabt!

 


  7. Tag 


 

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