Tag 7: Predaia – > Andalo


Gesamte Tourdaten 
468 km – ↑ 12.927 hm – ↓ 13.412 hm – 7,5 Tage


Etappenlänge
46 km – ↑ 1.169 hm – ↓ 1.406 hm – Fahrzeit: 4:10 Std.


Zwischenstationen

  • Predaia
  • Vervo
  • Toss
  • Moncovo
  • Mairina
  • Campodenno
  • Andalo
  • Unterkunft: La Roccia Andalo

Tour Beschreibung

Heute morgen waren meine Beine schwer, aber das gibt sich meist nach den ersten lockeren Umdrehungen. Der Tag wird von den reinen Daten her etwas lockerer. Nur knapp 1.200 Höhenmeter bergauf, dafür auch etwas mehr runter und dann nur 46 km. Schau mer mal …

Auf Straße geht es erst mal runter nach Vervo, dann wechseln sich Waldwege, Schotter und Trails ab.  Nach 15 km haben wir bereits eine Meereshöhe von 320 Meter erreicht, das bedeutet, wir haben fasst 1.000 Höhenmeter vernichtet! Das verging ja gerade wie im Flug.

In Moncoco geht es erst einmal wieder hinauf, aber nicht sehr lange und nicht sehr hoch, gerade mal 280 Höhenmeter auf 6 km. Es geht jetzt ständig leicht rauf und runter. Wir fahren in Mitten eines tollen Weinanbaugebietes, hunderte Meter lange Reihen aus Weinreben. Aber genau das ist auch unser Problem, diese Weinberge vertragen Hitze, wir nicht. Die Sonne kennt kein erbarmen, 35 Grad im Schatten – echt brutal. Manchmal wünscht man sich Regen, das war in diesem Fall bei uns auch so. Man kann gar nicht soviel nach trinken, wie man verschwitzt.

Chiesetta „Madonna di Lourdes“ ist eine Kirche in mitten eines kleinen, mittelalterlich aussehenden Dorfes namens Maurina. Wir stehen mitten in einem Rundbogen eines Hauses und genießen die Kühle des Schattens. Jetzt sind wir erst 30 km mit 460 hm gefahren, hat sich aber deutlich nach mehr angefühlt.

Es folgt der letze Anstieg des Tages. Von 390 m auf 1.090 m innerhalb 10 km hoch, zum Glück oft im Wald und somit im Schatten. Ein kleiner Fluss schlängelt sich entlang, der auch wohltuend die Luft abkühlt. Der Weg wird manchmal so sehr steil, dass der Fahrbahnbelag von Schotter auf quer geschlitztem Steinboden wechselt. Das sieht man in den Bergen öfter, damit Jäger und Einheimische im Winter diese Steilheit überhaut fahren können. Uns bleibt nichts anderes übrig als zu Schieben. Aber auch diese Herausforderung haben wir gemeistert, an der höchsten Stelle steht einladend eine Wassertränke, aus der wir uns dankend bedienen. Die Abfahrt auf sanftem Schotter ist wieder eine Augenweide, dieses mal aber nur 100 hm. An einer Lichtung sehen wir einen tollen Rastplatz, hier tummeln sich viele Leute, machen Picknick, sind wohl gelaunt. Da passen wir hin, hier machen wir Pause. Von hier aus sind es gerade mal 5 km ins Hotel – da haben wir genügend Zeit, es uns in der Sonne gut gehen zu lassen.

In Andalo im Hotel Garni La Roccia beziehen wir unser Quartier, laufen spät Nachmittag dann durch das Dorf und lassen es uns in einer Kneipe richtig gut gehen. In diesem Ort kommt übrigens auch der Giro d’Italia durch.

Morgen ist schon unser letzter Biketag …

 

 


6. Tag 8. Tag


 

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