Tag 4: Bormio -> Passo Tornale


Gesamte Tourdaten
393 km – ↑ 8.176 hm – ↓ 8.752 hm – 6 Tage


Etappenlänge
53 km – ↑ 2.054 hm – ↓ 1.376 hm – Fahrzeit: 3:52 Std.


Zwischenstationen

  • Bormio
  • Santa Catarina
  • Gaviapass
  • Ponte di Legno
  • Passo Tornale
  • Unterkunft: Hotel Presena

Tour Beschreibung

Ein weiteres Highlight folgt heute: Der Gavia Pass.

Die Passhöhe liegt zwischen dem Monte Gavia (3.223 m) und dem Corno dei Tre Signori (3.360 m) und bietet einen guten Ausblick auf die Gletscher der Adamellogruppe. Der Gaviapass wird gelegentlich in anspruchsvolle Bergetappen des Giro d’Italia eingebunden und markiert dann oft den höchsten Punkt des Rennens, den Cima Coppi, an dem die meisten Bergwertungspunkte vergeben werden.

Wir sind auf 1.220 m und der Passübergang liegt auf 2.652 m. Das ist der Plan für den Vormittag, danach geht es runter nach Ponti de Legno und wieder hinauf zum Passo Tonale. Aber erst mal langsam. Ich habe vergessen zu erwähnen, das wieder einmal tolles sonniges Wetter vorherrscht. Also rauf aufs Bike und langsam den Tritt finden. Der Weg zieht sich, in Santa Catarina mache ich einen ersten Stopp. Hier habe ich 2008 schlechte Erfahrungen gesammelt. Hier hatten wir die MTB-Tour aufgrund Schneefalls abbrechen müssen. Heute sieht es nach einen sonnigen, warmen Sommertag aus. Das Auto meiner Familie überholt mich, wir werden uns auf dem Weg nach oben häufiger treffen, denn auch Sie genießen die Landschaft und beliben des öfteren stehen. Wenn du alleine Unterweges bist, ohne Gesellschaft und Unterhaltung, kommt die mancher Weg viel weiter vor als er tatsächlich ist. Heute geht mir das auch so. Die Rampen wollen nicht enden, der Gipfel ist immer noch nicht in Sicht. Aber die Schneebedekten Gipfel werden mehr.

Am Ehrenmal beim Rifugio Berni (2.541 m), ca. 2 km vom Gavia-Pass entfernt in nördlicher Richtung, treffe ich auf meine Familie zum Fotostopp. Im Hintergrund der Gletscher, leider hat die Sonne hier oben etwas Pause eingelegt. Am Straßenrand 2 Meter hohe Schneereste. Ein traumhaftes Bild. Es geht weiter bis zum Pass und dortigen Rifugio Bonetta. Dort muss man unbedingt mal rein, denn hier hängen die alten Bilder vergangener Giro d’Italia und der frische Espresso ist echt lecker. Hier habe ich auf unserer ersten Alpenüberquerungen 2006 auch schon Übernachtet.

Weiter gehts mehrer Kilometer ohne treten zu müssen hinunter nach Ponti de Legno. Dieses mal aber zusammen mit meinem Vater. Wir sind schneller als die Frauen im Auto – grins…treffen uns aber unten zum Picknick.

Jetzt folgt der letzte und unspektakuläre Berg für heute, hinauf zum Passo Tornale. Das bedeutet noch mal 500 hm hinauf strampeln. Es hat dennoch Spaß gemacht, war nicht ganz so anstrengend mehr und mitten in der Bergwelt ist die die sowieso alles egal. Kaum sind wir oben angekommen zieht ein Gewitter auf und es fängt an zu regnen – hoffentlich nicht lange….

 

 


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